Lintel von Windrädern umzingelt – eine abgemachte Sache?

In der Ratssitzung am 31.3. wird mit 99% Wahrscheinlichkeit die Verspargelung des Ortsteils St. Vit beschlossen werden. Warum St Vit? Und nicht, wie im neuen Flächennutzungsplan fesrgelegt, bei den vorhandenen Windrädern der ReWie Bürgerenergie-Genossenschaft im Westen von Rheda-Wiedenbrück, nahe der Aurea? 

Wer profitiert direkt? Wer wohnt in der Nähe dieser Linteler WEA’s? Und welche von den 14 wurden gestrichen? Und warum?

Wir fragen uns weiterhin, wo die Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft das Geld für 10 Windkraftanlagen beschaffen will – man rechnet ja mit 10 Millionen Euro pro Anlage? Es gibt einen Kassenbestand von 1,2 Mio Euro und Sachanlagen im Wert von 10 Mio Euro. Gibt es vielleicht schon einen kapitalkräftigen Investor in der Hinterhand? Das ist jedoch sowieso noch Zukunftsmusik!

Unsere Position ist unverändert und eindeutig, seit unserer ersten Abstimmung sind wir GEGEN die Mehrzahl der Windräder in Lintel.

Nämlich auf jeden Fall gegen alle, die im Abstand von weniger als 1000 Meter zur Wohnbebauung geplant sind.

Grundsätzlich sind wir der Meinung, das sich die Kommunen an die Festlegung der Experten der Bezirksregierung halten können. Und nicht jede Gemeinde eigene Potential-Flächen definieren sollte.

Nun von unserer Position als Fraktion zum Rewie Projekt 10 Windkraftanlagen in Lintel zum generellen Einordnen der Klimaschutz-Anstrengungen durch erneuerbare Energien.

Wir haben schon in der Vergangenheit auf fehlende Speicher und die erforderlichen Stromautobahnen aus dem Wind-starken Norden in den Wind-armen Süden der Bundesrepublik hingewiesen. Da besteht JETZT und UMFASSEND Korrekturbedarf – bevor weiter in diese Formder Energieproduktion Geld des Steuerzahlers gesteckt wird.

Das bedeutet: Kein weiteres Windrad ohne dazugehörigen Speicher. Das gleiche gilt auch für PV Anlagen. Die Preise für Energiespeicher sind drastisch gefallen!

Eine Maschine, die lediglich 20% der möglichen Laufzeit in Betrieb ist, und deren Stillstand vom Strom-Konsumenten subventioniert werden muss, um für den Investor wirtschaftlich zu bleiben, ist ein ökonomischer Irrweg!

Die grosse Politik in Berlin, Brüssel usw können wir Ratsmitglieder von Rheda-Wiedenbrück nicht beeinflussen, jedoch uns bei den Anträgen in Ausschüssen und Ratsversammlung , neben allen juristischen Abwägungen“ immer die Frage stellen:

Welche Auswirkungen hat der Beschluss auf die DIREKT BETROFFENEN?

Davon sollten wir uns leiten lassen – die Verspargelung der Sichtbereiche RUND UM unserer schöne Stadt muss erst mal gestoppt werden. Der neue Regionalplan sieht in Zukunft Potentialflächen im Westen – nahe am Industriegebiet Aurea vor… und diesen Vorgaben sollten wir uns anschliessen.

FREIE-Linke in Rheda-Wiedenbrück
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